Innenreinigung beim Auto

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Dass das Auto des Mannes liebstes Spielzeug ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Für Männer ist das geliebte Auto längst nicht nur ein Fortbewegungsmittel um von A nach B zu kommen, es ist viel mehr. Es gehört quasi schon fast zum Aussehen dazu und trägt daher absolut zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins der Männer bei. Obwohl das für viele Frauen unverständlich ist, muss sich auch die Damenwelt eingestehen, dass man beim ersten Date doch lieber in eine hochglänzende Edelkarosse einsteigt, als in eine alte ungepflegte Schrottschüssel. Somit hat ein schönes, gepflegtes Auto für einen Mann noch wesentlich mehr Vorteile, als lediglich die Zweckerfüllung der Fortbewegung und das Aufpolieren des eigenen Egos – es dient oftmals auch zu Flirt- und Aufriss – Zwecken. Um mit einem hochglänzenden Auto durch die Gegend kurven zu können, muss man das Vehikel jedoch auch pflegen, und dafür geht schon mal der eine oder andere Sonntag drauf, an dem das Schmuckstück auf vier Rädern gewaschen, geputzt, poliert, gehegt und gepflegt wird – zum großen Ärger der Frauenwelt wohlbemerkt. Ganz zeitaufwändig wird es dann, wenn Mann sich entschließt eine Innenreinigung beim Auto durchzuführen, das kann sich nämlich je nach Grad der Verschmutzung durchaus auch über Stunden, ja manchmal sogar Tage ziehen.

Vom Entrümpeln bis zu glasklaren Fensterscheiben

Eine Reinigung vom Innenraum des Autos machen auch Männer nicht alle Tage, somit ist es völlig klar, dass eine Katzenwäsche à la „kurz mal saugen und drüber wischen“ (so wie Frau das zu tun pflegt) hier nicht ausreicht um den Wagen auf Hochglanz zu bringen. Die ordentliche und ausführliche Innenreinigung eines Autos kann man grob in 5 Phasen einteilen:

  • Entrümpeln
  • Schmutz und Staub lösen
  • Staubsaugen
  • Reinigen und Pflegen der Kunststoffteile, der Pedale und des Lenkrads
  • Putzen der Fensterscheiben

Entrümpeln

Wenn Sie mit der Innenreinigung Ihres Autos beginnen sollten Sie erst einmal den Innenraum entrümpeln und alles Unnötige wie beispielsweise in der Türe versteckte Parktickets, kaputte CD-Hüllen oder auch die Hülle von der Semmel, welche Sie vorgestern auf dem Weg in die Arbeit aßen, eliminieren. Nehmen Sie am besten zwei Schachteln: eine Schachtel für all jene Gegenstände, welche entsorgt gehören und eine weitere Schachtel, in welche Sie alles parken, was Sie gerne behalten möchten und nach der Reinigung wieder ins Auto soll. Entfernen Sie aus dem Innenraum Ihres Autos alles, was nicht festgeschraubt ist – auch die Fußmatten.

Schmutz und Staub lösen

Nachdem Sie nun Ihren Wagen entrümpelt haben, ist es an der Zeit den Schmutz sowie auch den angesammelten Staub zu lösen bevor Sie mit dem Sauger alles wegsaugen was nicht niet- und nagelfest ist. Für das Lösen von Schmutz und Staub nehmen Sie am besten eine Kunststoffbürste für Autoteppiche und einen Malerpinsel für die Lüftungsdüsen, hiermit können sie den Staub am besten lösen und aufwirbeln um ihn Hinterher in den nie mehr wiederkehrenden Staubsaugerbeutel zu verabschieden.

Staubsaugen

Verwenden Sie zum Staubsaugen keinen Haushaltsstaubsauger, sondern machen Sie sich auf den Weg zu einem Autostaubsauger, dieser hat wesentlich mehr Saugkraft als die Herkömmlichen seiner Sorte. Sinnvoll ist es auch, wenn Sie in der einen Hand die Kunststoffbürste halten und in der anderen Hand den Sauger, so können Sie immer wieder den Schmutz lösen.

Reinigen und Pflegen der Kunststoffteile, der Pedale und des Lenkrads

Das Reinigen und Pflegen des Kunststoffverbaus machen Männer besonders liebevoll – aber auch aus guten Grund: denn vor allem dann, wenn man den Innenraum längere Zeit nicht mehr geputzt hat, helfen die praktischen Cockpittücher nichts mehr. Reinigen Sie am besten vorher mit einer leichten Reinigungsemulsion wie beispielsweise mit der eines Fensterputzmittels alle Kunststoffteile. Auch die Pedale und das Lenkrad können Sie am besten mit Fensterputzmittel sauber bekommen – bei hartnäckigem Schmutz bürsten Sie die Pedale zusätzlich ab um diesen besser lösen zu können. Wenn Sie mit der Reinigung fertig sind, machen Sie sich ans Pflegen der Kunststoffteile im Auto. Am besten funktioniert das eben mit einem speziellen Cockpitspray oder mit einer Kunststoff Tiefenpflege. Aber Achtung: bitte keinesfalls auch das Lenkrad und die Pedale damit pflegen, da diese sonst rutschig werden.

Putzen der Fensterscheiben

Am Ende putzen Sie die Fensterscheiben gründlich, entweder mit Küchenrolle und einem Fensterputzmittel, oder auch mit Mikrofasertücher – hier benötigen Sie in den meisten Fällen nicht einmal ein Putzmittel, da die Tücher den Schmutz sehr gut aufnehmen.

Nach getaner Arbeit ist man(n) aber noch nicht fertig, denn ein wesentlicher Teil der Innenraumreinigung beim Auto ist auch das Reinigen der Polsterteile. Und da fängt die Herausforderung selbst für Männer an.

Das Reinigen der Sitzpolster

In den meisten Fällen empfiehlt sich ein Polsterschaum, welcher in allen gängigen Autozubehör – Läden erhältlich ist. Bitte halten Sie sich bei der Vorgangsweise strikt an die Gebrauchsanleitung und probieren Sie den Schaum erst an einer kleinen Stelle aus um die Verträglichkeit zu prüfen. Ein Polsterschaum kann nämlich manchmal die Farbe der Polster verändern, indem diese hinterher heller wirkt als zuvor. Bedenken Sie bei der Reinigung Ihrer Sitzpolster auch immer, dass Sie mit dem Schaum auch Feuchtigkeit in Ihren Sitzpolster bringen – sofern Sie also nicht vor Ihrer Wohnungs- oder Haustüre parken und das Auto dort putzen, nehmen Sie vorsichtshalber ein Handtuch für die Nachhause-Fahrt mit – so können Sie einen nassen Hintern vermeiden.

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