Sicher durch den Winter: Tipps für den Radwechsel

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Im Herbst steht der halbjährliche Reifenwechsel an. Vom Kauf über die Montage bis hin zur richtigen Einlagerung der Sommerreifen wirft dies eine Menge Fragen auf. Immer mehr Autofahrer entscheiden sich daher für Ganzjahresreifen, um sowohl Kosten als auch Zeit und Aufwand zu sparen. Doch die Allwetterreifen können mit der Leistung ausgewiesener Wintermodelle nicht Schritt halten. Fachverbände wie der ÖAMTC raten daher vom Gebrauch der Ganzjahresreifen ab. Denn Winter- wie Sommerreifen sind speziell den Bedürfnissen ihrer jeweiligen Jahreszeit angepasst.

Reifentests geben Kaufempfehlungen

Die Laufflächen von Winterreifen verfügen über zahlreiche Lamellen (kleine wellenförmige Einschnitte in den Profilblöcken), um auch auf rutschigen Untergründen einen sicheren Halt zu bieten. Dabei entscheiden vor allem die Materialmischung und die genaue Profilbeschaffenheit eines Fabrikats über dessen Qualität. Um Fahrzeugbesitzern hier konkrete Kaufempfehlungen zu geben, testet der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub alljährlich aktuelle Winterreifen bezüglich ihrer Wintereigenschaften. Im diesjährigen ÖAMTC-Test mussten sich zwei Größen (185/60 R15 und 225/45 R17) bewähren.

In beiden Formaten hatte der Continental ContiWinterContact TS 850 die Nase vorn. Entsprechend ist das Fabrikat des Weltmarktführers jedoch auch eines der teuersten auf dem aktuellen Reifenmarkt. Die preiswertesten Produkte im Test konnten dagegen nicht überzeugen: Reifen wie der Marangoni 4 Winter oder der Sailun Ice Blazer kosten zwar wenig Geld, bieten dafür allerdings nur wenig Sicherheit auf verschneiten und vereisten Straßen.

Daher ist es häufig ratsam, sich für einen Reifen zu entscheiden, der sich sowohl qualitativ wie preislich in einem empfehlenswerten Bereich befindet. Wer die aktuellen Winterreifenmodelle mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ausfindig machen möchte, kann im Internet recherchieren. Auf Portalen wie Toroleo.at lässt sich ein detaillierter Produkt- und Preisvergleich praktisch aller Reifenmarken und –modelle durchführen.

Winterreifen in der passenden Größe finden

Welche Reifengröße für ein Fahrzeug zugelassen ist, steht in der Fahrzeugpapieren. Seit 1999 die neue Zulassungsbescheinigung die alten Dokumente (Typen- und Zulassungschein) abgelöst hat, ist hier in der Regel nur noch eine Dimension vermerkt. Zumeist jedoch können für ein Fahrzeug verschiedene Formate verwendet werden.

Um alle zulässigen Größen zu ermitteln, dient die EG-Übereinstimmungserklärung (CoC-Papier). Diese lässt sich beim Fahrzeughersteller anfordern, ist allerdings kostenpflichtig. Die Höhe der Gebühr hängt dabei vom jeweiligen Autobauer ab. Alternativ hierzu ist auch eine Einzelabnahme des gewünschten Reifenformats beim TÜV möglich. Alle notwendigen Informationen zu einem solchen Einzelgutachten stellt der TÜV auf seinen Webseiten zur Verfügung.

Reifen wechseln und einlagern

Während sich der Wechsel von Kompletträdern mithilfe eines Wagenhebers und eines Radkreuzes noch vergleichsweise einfach bewerkstelligen lässt, ist für einen Reifenwechsel Spezialwerkzeug vonnöten. Daher sollten Reifen nicht in Eigenarbeit von der Felge demontiert werden. Wer sich stattdessen nach einem Reifenkauf die neuen Pneus in eine Fachwerkstatt liefern und dort montieren lässt, profitiert doppelt: Viele Händler bieten für ein geringes Entgelt die Einlagerung der Sommerreifen bis zum nächsten Frühling an. Auf diese Weise lassen sich sowohl Aufwand als auch Platz sparen.

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