Drei Alternative Investments für 2018

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Vor einigen Jahren befassten sich vorwiegend institutionelle Anleger mit alternativen Investments, die vorwiegend zur Diversifikation des Portfolios verwendet wurden. Doch seit geraumer Zeit interessieren sich auch Kleinanleger für die – teils sehr empfehlenswerten, jedoch durchaus riskanten – alternativen Investmentmöglichkeiten. Seit dem Jahr 2005 ist das Marktvolumen derartiger Investments doppelt so schnell wie jenes der klassischen Anlagen gewachsen. Zudem weist die PriceWaterhouseCoopers-Studie darauf hin, dass auch in den kommenden Jahren ein Wachstum von rund 10 Prozent/Jahr möglich sein wird. Doch was sind alternative Investments überhaupt?

Der Unterschied zwischen klassischen und alternativen Investments

Bei alternativen Investments handelt es sich vorwiegend um Investition in Anlageprodukte, die nicht traditionell sind. Es geht also nicht um Anleihen, Aktien, Investmentfonds, festverzinsliche oder sonstige börsennotierte Wertpapiere. Alternative Investments sind also keine Asset-Klasse, sondern immer innovative Produkte, die sich gravierend von den klassischen Anlageprodukten unterscheiden – so etwa durch das Ertrags- und Risikoprofil. Alternative Investments bieten sehr wohl ein überdurchschnittliches Renditepotential, wobei Risiko- und Performance-Messungen durchaus komplex sind. In vielen Fällen sind die Produkte auch gar nicht handelbar, sodass der Anleger auch nicht auf veränderte Bedingungen reagieren kann.

Hedgefonds, Infrastrukturinvestments und REITs können auch für das Jahr 2018 empfohlen werden

Für das Jahr 2018 können folgende alternative Investments empfohlen werden:

Real Estate: Der Anleger erwirbt eine Immobilie, wobei er das Ziel verfolgt, eine Rendite – entweder über Immobilienfonds oder Direktinvestments – zu erzielen, die wiederum in Aktien von Immobilienunternehmen (Real Estate Investments Trusts – kurz: REITs) oder direkt in Immobilien fließt.

Infrastrukturinvestments: Der Anleger investiert sein Geld in Erneuerbare Energien, in öffentliche Gebäude (Gefängnisse, Krankenhäuser oder auch in Bildungs- und kulturelle Einrichtungen) oder auch in die Transport- und Verkehrsinfrastruktur.

Hedgefonds: Dabei handelt es sich um Investmentfonds, die vorwiegend in klassische Asset-Klassen investieren, jedoch darauf achten, noch vielschichtiger zu sein, um keine traditionelle Anlagestrategie zu verfolgen.

Alternative Investments befinden sich auf der Überholspur

Vor Jahren bestand der Anlagerkreis nur aus institutionellen Anlegern; private Investoren und Kleinanleger, die sich auch heute mit alternativen Investments befassen, interessierten sich vorwiegend für klassische Investments. Das lag auch daran, weil die Privaten keinen Zugang hatten. So musste man schon mit dem Investment-Manager oder einem Millionär befreundet sein, um sein Geld in eine alternative Anlage investieren zu können. Heute sind die alternativen Anlagen, auch aufgrund der revolutionierten FinTech-Branche, für alle Anleger zugänglich. Das hat natürlich auch Auswirkungen – ein gutes Beispiel ist etwa das Wachstum am Immobilienmarkt. Auch wenn es Real Estate Investment Trusts schon seit Jahrzehnten gibt, so hatten Kleinanleger keinen Zugriff. Heutzutage gibt es jedoch eigene Plattformen für ein sogenanntes Immobilien Crowdinvesting, sodass auch Kleinanleger, die nur geringe Beträge investieren wollen, die Möglichkeit haben, ihr Portfolio mittels alternativen Investments zu bestücken. Doch auch wenn alternative Investments durchaus interessant sind, so dürfen die Anleger keinesfalls die Risiken außer Acht lassen.

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